Dienstag, 8. September 2015

Nintendo - TomoDacHi Life



Im Test: Nintendo  #nintendo  #mfbt15 #gesponserter Post


Nintendo war einer der Sponsoren beim #mfbt15 Bloggertreffen. Für meine Tochter bekam ich das Spiel TomoDacHi Life



Nun hat meine Tochter das Spiel auf Herz und Nieren getestet und einen Bericht dazu verfasst:





Vor einigen Wochen hat meine Mutter das Spiel „ Tomodachi Life“, für den Nintendo 3 DS, von dem Bloggertreffen mfbt15 mitgebracht.

Ein Spiel, indem man eigene Charaktere erstellt und sein eigenes Leben auf einer Insel aufbaut. Ich habe gehört, dass es „ Animal Crossing“ und „ Die Sims“ ähneln solle, daher bin ich mit einigen Erwartungen an das Spiel heran gegangen.




Zu Beginn gibt man seiner Insel einen Namen und erstellt seinen persönlichen Mii. Ähnlich wie zum Beispiel bei „ Die Sims“ baut man seinen eigenen Charakter nicht nur äußerlich zusammen, sondern programmiert auch grob das Innenleben, genauer gesagt die Gedanken des Miis. Über fünf Gegensatzpaare – sanft oder direkt, langsam oder schnell, normal oder speziell etc.- stellt man dabei Verhaltensmuster zusammen, die letztendlich in einer von 16 Persönlichkeiten resultieren. Ist all das eingestellt, zieht der Neuzugang in das Inselhotel ein.





Von da an erfüllt man hauptsächlich die Wünsche der Miis und sorgt dafür, dass sie sich wohlfühlen. Die Spielfiguren erinnern einen jedoch eher an Tamagochis, da sie wie Haustiere in ihren Zimmern gehalten werden. Man muss sie füttern, einkleiden, kann ihnen Geschenke mache oder ihnen eine neue Inneneinrichtung kaufen. Da das Spiel in Echtzeit stattfindet, wiederholen sich diese Abläufe täglich, sodass schnell Langeweile aufkommen kann, da der Spielverlauf nicht gerade abwechslungsreich ist. Zwischendurch gibt es immer mal wieder kleine Spiele, wie zum Beispiel das „Zoomquiz“, „Pixelquiz“ oder ein „Memory“. Für ältere Spieler aber eher ungeeignet, da sie wirklich leicht zu lösen sind und einen nicht gerade zum Anstrengen anfordern.

 Zudem ist es schade, dass man nicht beeinflussen kann, welche Miis miteinander agieren; ob sie sich anfreunden oder gar verlieben. In diesem Punkt haben sie ihren eigenen Kopf, was jedoch sehr bizarr Enden kann. So ist es nämlich möglich, dass neben normalen Beziehungen sogar Erwachsene Miis mit Kindern eine Liebesbeziehung eingehen können, mit daraus resultierendem Nachwuchs. Beziehungen gehen sie jedoch nur mit anderen Geschlechtern ein. Obwohl Bei dem Spiel mit „Romanzen“, der „eigenen Geschichte“ und dem „ eigenen Leben“ geworben wird, können keine gleichgeschlechtlichen Miis eine Beziehung eingehen, was in der heutigen Zeit sehr unentwickelt ist. Das Spiel weist daher homophobe Züge auf und zudem pädophile Beziehungen.

Steuerung
Die Steuerung des Spiels ist sehr simpel. Alle Aktionen werden durch das Anklicken der Buttons in den übersichtlichen Menüs durchgeführt

Grafik
Die Miis sind recht einfach gestaltet worden. Es werden sehr farbenfrohe Gegenden geboten, jedoch ohne große technische Highlights. Es wird eine 3D-Kulisse geboten, welche mit einfachen Fotos kombiniert wurde. Das heißt, dass viele Gegenstände keine 3D-Modelle sind, sondern simple Bilder, wie zum Beispiel ein Messer oder ein einen Salatteller

Fazit:
Meiner Meinung nach gibt es einfach zu wenig Interaktionspotential in diesem Spiel. Die Vorgänge sind größten Teils schon vorgegeben, sodass man nicht groß in den Spielverlauf eingreifen kann und es schnell langweilig wird. Ich habe schon nach ein paar Tagen die Interesse daran verloren und finde, dass es eher für Kleinkinder geeignet ist und nicht für ältere Spieler. Es ist einfach zu simple und repetitiv, außerdem nutzt sich das skurrile Konzept sehr schnell ab. Mir macht es mehr Spaß
 „ Animal Crossing“ oder „Die Sims“ zu spielen.


Das/Die Produkt/e wurde/n uns von der oben genannten Firma für meinen Bericht kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Meine Testberichte spiegeln meine gemachten Erfahrungen zu 100% wieder, ebenso wie meine eigene Meinung!
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