Freitag, 26. Februar 2016

Animal Crossing: Happy Home Designer.


Im Test: Nintendo Animal Crossing  #nintendo #bb2g #gesponserter Post
Die liebe Angelique von Mackencheck hat für euch das Nintendo Spiel für den 3DS getestet und hier  ist ihr Bericht zu diesem tollen Spiel:



Schränke, Vitrinen, Couch, Schreibtisch… alles, was sich eben alleine bewegen lässt. Mir ist klar, dass es möglicherweise Leute gibt, die den Sinn dahinter nicht ganz nachvollziehen können (hallo, ihr Gelsenkirchener Barock Liebhaber!!!11elf), aber mal abgesehen davon, dass die Aktion einem Ganzkörperworkout gleichkommt, hat man danach eine (fast) komplett neue Wohnung! Nun… zumindest das Gefühl. Für Hardcore Möbelrücker, die auch in ihren Träumen sämtliche Wohnungen dieser Welt neu einrichten. oder umkrempeln wollen, gibt es ein fantastisches Spiel für den Nintendo 3DS. Animal Crossing: Happy Home Designer.
Animal Crossing an sich sollte ein Begriff sein, denn die Serie begleitet „uns“ bereits seit 15 Jahren und in Japan (wo sonst), hat die Simulationsreihe die größte Fanbase. Das Grundprinzip der Animal Crossing Reihe ist eigentlich schnell erklärt: Tue Dinge, verdiene Geld, sammle neue Freunde. Während man in den vorherigen Titeln meist verschiedene Tätigkeiten ausführen konnte (neben der typischen Verschönerungsmaßnahmen auch Dinge wie Feldanbau, angeln, Fossilien ausbuddeln… um eben sich zusätzlich ein wenig Taschengeld zu verdienen, etc.), dreht es sich in Animal Crossing: Happy Home Designer ausschließlich um … nun, sagen wir mal … den Beruf des „Innenarchitekten“.
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Die neue Tine Wittler der Stadt

Zu Beginn ist es nun erstmalig möglich, seinen Charakter individuell anzupassen, wenn auch sehr rudimentär. Quasi als Neuankömmling in der Stadt, benötigt man freilich einen Job, um sich seine Brötchen zu verdienen. Der Weg führt uns zu ImmoNook, die größte (und einzige) Top-Agentur, was Inneneinrichtungen betrifft. Nach einer kurzen Einweisung, behält man sein rotes Architekten-Jäckchen und schon kann losgehen: Der erste Kunde wartet schon!

Natürlich darf man zu Beginn der Karriere nur verhältnismäßig kleine Brötchen backen. Anscheinend traut man einem nicht nichts großes zu, schließlich will man sich von einem Greenhorn ja nicht den sauer verdienen Ruf verderben lassen. So steht man nun in einem grauen, leeren Raum, mit nur einer kleinen Handvoll an Einrichtungsgegenständen (dennoch erstaunlich, was so in den Koffer passt). Zum Glück ist die Kundin nicht all zu anspruchsvoll. Hauptsache „pink“ muss es sein. Pinke Wände, pinke Schränke, sowie Tisch, Stuhl und ein farblich passender Teppich und fertig ist das „Pinke Zimmer™“. Der Kundin gefällt es und man fährt stolz zurück zur Firma, um sich auch hier das hochverdiente Lob des Chefs abzuholen. Mehr gibt’s für den ersten Arbeitstag nicht zu tun. Fast nichts, denn da ja alles seine Rechtmäßigkeit haben muss, müssen wir uns noch kurz vor den PC hocken, um einen Tagesbericht zu tippen (vermutlich aus abrechnungstechnischen Gründen). Aber: Man freut sich schon auf den nächsten Tag und natürlich auf die Kunden, die uns möglicherweise erwarten.
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Eine Wand aus Flachbildfernsehern

Mit den steigenden Ansprüchen und Diversitäten der Kunden, steigt natürlich auch die Anzahl und Vielfältigkeit unseres Repertoire an Einrichtungsgegenständen. So gibt es zu Beginn einer Mission eine bestimmte Anzahl an bestimmten Gegenständen, die der Kunde unbedingt in seiner Wohnung sehen möchte, die wir dann später auch in anderen Wohnungen nutzen dürfen. BUT WAIT! THERE IS MORE!
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Im Laufe des Spiels, ist man nicht nur auf die Verteilung der Möbel beschränkt, sondern kann auch aktiv auf das Design Bauteilen (z.B. Fenster) einwirken. Auch um die Soundkulisse darf man sich kümmern. Das Spielprinzip jedoch bleibt immer gleich: Nimm dir die Wünsche (so wirr sie auch gestellt sein möchten (Punkte überall)) an und erfülle sie so gut wie möglich. Der Kreativität sind hierbei allerdings nie Grenzen gesetzt, ist man mit der Gestaltung selbst doch relativ frei. Wer jetzt aber für sich keine Zukunft sieht, sein „Leben lang“ nur kleine Räume zu gestalten, darf aufatmen, den die Räumlichkeiten selbst werden umfangreicher und letztendlich darf man nicht nur die Wohnungen der tierisches Einwohner der kleinen Stadt einrichten, sondern erhält sogar Jobs, im Dienste der Stadt selbst. So darf man dann seiner Kreativität bei der Umgestaltung von öffentlichen Einrichtungen wie Cafés bis hin zu Krankenhäusern austoben, wobei man hier dann nicht nur auf einen Raum, sondern auch gleich mal drei Räume pro Auftrag aufhübschen darf. „Erschwert“ wird dies nur, durch die beinahe unüberschaubare Anzahl an Gegenständen, die man mit der Zeit aufgabelt.
Und hier ist auch ein kleiner Kritikpunkt, wenn man so möchte. Im Prinzip kann man nichts falsch machen. Egal was man macht, die Kundschaft wird euch immer den Bauch pinseln, auch wenn der Wohnraum nach eurer „Verschönerungsmaßnahme“ eher einer Möbel-Abstellkammer gleicht. Auf der anderen Seite ist vielleicht ein WC als TV-Sessel-Ersatz doch auch ziemlich praktisch.
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Weil einfach einfach einfach ist

Das A und O eines jeden Spiels, ist natürlich die Steuerung. Und die fällt in Animal Crossing: Happy Home Designer denkbar einfach aus. Die Einrichtungsgegenstände, lassen sich ganz simpel mit dem Touchpen durch die Gegend tragen (was übrigens auch mit dem Spielcharakter möglich ist, sollte dieser im Weg stehen). Drehen kann man die Gegenstände durch Betätigung der A-Taste (im Prinzip die Taste eurer Wahl, wenn ihr mit jeglichen Elementen des Spiels „kommunizieren und interagieren“ wollt). Und das war’s auch schon im Prinzip. Auf diese Art und Weise, lassen sich auch die größten Räume im Nu gestalten.

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Mit einem weiteren Feature, versucht die Langzeitmotivation in Animal Crossing: Happy Home Designer weiter zu steigern: amiibo-Karten. Zirka hundert dieser Charakter-Karten sind bereits verfügbar und mehr werden kommen. Ein Paradies für Sammelwütige, doch was macht man mit diesen Karten?
In Animal Crossing: Happy Home Designer wird man an sich schon von vielen zahlreichen Bewohnern dazu aufgerufen, um ihre Wohnungen neu einzurichten? Was aber, wenn der Lieblingscharakter einfach nicht erscheinen will? Kurzerhand zückt man also sein amiibo-Fon, scannt die bevorzugte Karte und schon darf man seinen Lieblingsfreund quasi einen Besuch abstatten. Das ist aber noch nicht alles, denn mittels dieser Karten, lassen sich auch weitere Personen herbeirufen, um in einer Wohnung eine fetzige Housewarming-Party zu feiern. Man kann sogar einzelne Möbel auf der Karte speichern, um diese dann mit seinen Freunden (nach Weitergabe) zu teilen. Wer jetzt zudem noch eine passende amiibo-Figur des betreffenden Charakters hat und diese ebenfalls von der 3DS scannen lässt, erhält ein goldene Statue, als Bonus-Einrichtungsgegenstand.
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Traumhütte!

Man kann zwar seine Kreationen der Community bereitstellen, um Bewertungen abzustauben, oder um an bestimmten Motto-Wettbewerben teilzunehmen, aber insgesamt war’s das auch schon mit der Online-Funktionalität. Wie toll wäre es gewesen, wenn man einen Freund in seine Butze nicht nur einladen könnte, sondern dass man auch gemeinsam diese einrichtet.

Fazit

Insgesamt ist Animal Crossing: Happy Home Designer ein solides Spiel, mit putzigen Grafiken und niedlichen Charakteren. Der Umfang, den das Spiel in Sachen Gestaltungsobjekten bietet, ist unfassbar groß, womit beinahe unzählige Möglichkeiten und Freiheiten gewährt werden. Auch die große Anzahl an Bewohnern, sollte hier positiv hervorgehoben werden.
Leider fehlt mir irgendwie die Abwechslung vergangener Animal Crossing-Titel, womit die Langzeitmotivation bei mir etwas schwächelt. Vielleicht kann man bei zukünftigen Spielen der Serie noch etwas mehr in einen „umfassenderen“ Multiplayer-Modus investieren… zumindest könnte ich mir dies auf einer Wii U, oder deren Nachfolgerkonsole, sehr gut vorstellen.
Dennoch kann ich Animal Crossing: Happy Home Designer nur wärmstens empfehlen.


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 Die Produkte wurden mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Alle Berichte beruhen auf meiner eigenen Meinung, sowie auf meiner selbst gemachten Erfahrung.

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